Berufsfeuerwehrtag der Jugendfeuerwehr Geisenheim

Von Freitag, den 05.01.2018 auf Samstag, den 06.01.2018, fand im Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Geisenheim ein sogenannter Berufsfeuerwehrtag statt.

Ab 17.00 Uhr begannen die Schichten der einsatzbereiten Gruppen. Alle waren aufgeregt, was Sie wohl bei den bevorstehenden Einsätzen erwarten würde.

Die erste Alarmierung ließ auch nicht lange auf sich warten. Über die Lautsprecher ertönte das Einsatz-Stichwort: unklare Rauchentwicklung an einer Bushaltestelle.

Die Besatzung des Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeugs ließ alles stehen und liegen und begab sich zu ihrem Fahrzeug.

Nach dem Eintreffen und Klären der Lage an der Einsatzstelle, war keine Rauchentwicklung zu erkennen und somit war klar, Fehlarlarm, also rückten wir wieder ein.

Gegen 19.00 Uhr stellten sich alle allmählich auf das Abendessen ein, doch es kam zu einem erneuten Einsatz. Diesmal war es eine ausgelöste Brandmeldeanlage in Johannisberg. Es wurden alle Fahrzeuge alarmiert. Sofort rannten alle zur Umkleide um sich umziehen und anschließend zu den Fahrzeugen. Die ausgelöste Brandmeldeanlage befand sich auf dem Stützpunkt der Feuerwehr in Johannisberg. Hier wurde der Jugendfeuerwehr erklärt wie eine solche Brandmeldeanlage eigentlich funktioniert.  Im Anschluß fuhren wir wieder ins Feuerwehrhaus nach Geisenheim und genossen dort das bereits vorbereitete Abendessen.

Anschließend gab es eine Erstehilfe Einweisung wie man bestenfalls bei einer Erstversorgung reagieren sollte.

Um ca. 22.00 Uhr kam dann die nächste Alarmierung. Mehrere vermisste Personen in den Weinbergen, Personen verletzt. Sofort rückten alle aus und grenzten bei Ankunft den Suchbereich ein. Es dauerte nicht lange, da war die erste Person gefunden. Wir legten eine Sammelstelle fest zu der wir die Verletzten brachten. Nach weiterer Suche wurde dann auch die zweite verletzte Person gefunden und zum Sammelpunkt gebracht.

Diese Einsatzübung diente zur Verständigung über Funk und zur Orientierung im Dunkeln. Nach dem Einrücken gab es eine kurze Einsatzbesprechung und anschließend kam die Nachtruhe.

Am nächsten Morgen begann der Dienst um 6 Uhr. Als erstes mit einem guten Frühstück, damit wir alle für die kommende Schicht bereit sind.

Um ca. 8.00 Uhr kam der Einsatz Hochwasser Kontrolle. Die Einsatzkräfte begaben sich auf das HLF und rückten zur Kontrolle der Wasserstände im Ortsgebiet aus. Nach ausführlicher Kontrolle fuhren sie wieder zurück zum Stützpunkt.

Anschließend kam dann eine Unterrichtseinheit in der Schlauchwäsche. Hier wurde uns gezeigt wie die Druckschläuche gereinigt und geprüft werden.

Um ca. 10.00 Uhr kam es erneut zu einer Alamierung!

Ölspur in den Weinbergen …. und die Besatzung des Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeuges machte sich auf den Weg.

Es wurde der Gerätewagen mit Bindemittel nachalarmiert um die Ölspur abstreuen zu können. Nach eintreffen des Gerätewagens, streute die Besatzung des HLF´s die Ölspur ab und reinigte die Straße. Kaum war dies erledigt kam ein Folge-Einsatz. Sie räumten alles schnell ins Auto und eilten zur Unfallstelle. Beim eintreffen war die Lage: Tragehilfe einer verletzten Person durch ein sehr schmales Treppenhaus.

Die Besatzung eilte nach oben und rettete die Person mit der Krankentrage durch das Treppenhaus aus dem 2.OG ins Freie. Die Einsatzkräfte konnten im Anschluß wieder einrücken. Die nächste Alarmierung ließ nicht lange auf sich warten und es hieß…

Verkehrsunfall mit Verletzten!

 

 

Alle begaben sich zu ihren Fahrzeugen und rückten aus. Beim eintreffen wurde klar, ein PKW war gegen einen Baum gefahren, in dem zwei verletzte Personen saßen. Die erste Gruppe die am Einstzort eintraf, handelte sofort und rettete die Personen. Die nachrückenden Einsatzkräfte sicherten die Unfallstelle ab. Nach der Rettung der Personen rückten alle wieder ein und genossen das Mittagessen.

Nun gab es eine Pause in der sich alle etwas ausruhen konnten. Um ca. 14.30 Uhr gab es dann die letzte Alarmierung und es rückten alle Fahrzeuge aus. An der Einsatzstelle wurden alle eingewiesen und zugeteilt. Es war eine vermisste Person im mit Wasser vollgelaufenen Keller. Im Keller traten ebenfalls Gärgase aus.

Der erste Trupp ging unter Atemschutz in den Keller und suchte die vermisste Person.

Die Person wurde nach kurzer Suche gefunden und mit Hilfe des Sicherungstrupp und eines sogenannten Spineboard aus dem Keller gerettet.

Anchließend wurde der Keller mithilfe eines Drucklüffters entlüftet, sodass mit dem abpumpen des Wassers begonnen werden konnte. Nachdem der Keller leer gepumpt war, rückten nach einer kurzen Einsatzbesprechung, alle wieder ein. Nun wurde alles noch mal besprochen und aufgeräumt. Im Großen und Ganzen war es für alle Beteiligten eine tolle Erfahrung und hat allen sehr vile Spaß gemacht.

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