Leiter als Rettungsweg

Für den gestrigen Übungsabend, gleich nach den Osterferien, hatten wir uns für die Mädchen und Jungen der Geisenheimer Jugendfeuerwehr folgendes augedacht!

Im Rahmen der Ausbildung nach FwDv 10 (Tragbare Leitern),  bauten wir zusammen mit den Jugendlichen, einen sogenannten Leiterhebel.

 

Dabei handelt es sich um eine Steckleiter im Einsatz als Rettungsgerät!

Im Zeitalter von Drehleitern oder anderen Hubrettungsgeräten, hat diese Art zur Rettung Verletzter Personen, zwar an Bedeutung verloren, bietet aber trotz allem immernoch eine gute Alternative falls die zu rettende Person nicht durch die Drehleiter zu erreichen ist, zum Beispiel in engen Hinterhöfen.

Zuerst wird die Verletze Person (in unserer Übung natürlich ein Übungspuppe) auf einer Trage eingebunden.

Als nächstes wird dann mit zwei Arbeitsleinen, die beim späteren Absenken der Leiter zur seitlichen Führung genutzt werden, die Trage am Kopfteil mit der Leiter, an deren Sprossen und Holmen, mit mehreren Mastwürfen verbunden und gesichert. Zwei weitere Arbeitsleinen werden an den unteren Holmen der Trage eingebunden und gesichert. Diese Leinen dienen auch zum absenken der Leiter und gleichzeitig dazu, die Trage mit dem Verletzten in möglichst waagerechter Position zu führen.

Wie das im ganzen Abläuft, zeigen wir euch in diesem kleinen Video!

Vielen Dank an Christoph Habicht für die Foto’s und den Video!

 

 

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